Lebenslauf |
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Elisabeth Klünder - Ein NachrufElisabeth Klünder wurde als Elżbieta Czyż am 14.3.1954 in Warschau geboren. Sie verlor früh ihre Mutter. Schon frühzeitig interessierte sie sich für Kunst und begann selber mit Bleistiftarbeiten. Ihr späterer Wunsch, Kunst zu studieren, wurde ihr nicht ermöglicht, stattdessen studierte sie Psychologie.Sie heirate 1979 und kam nach Burgsteinfurt. Nach einer Zeit der Eingewöhnung begann sie wieder, künstlerisch zu arbeiten. Ihre Begabung war vielfältig: Zeichnen und Malen in jeder Form, mit Bleistift, Pastellkreide oder als Aquarell, auf jeglichem Untergrund wie Papier, Leinen, Seide, aber auch Holz und Stein. Sie arbeitete auch mit Ton und nahm an einem Steinmetzkurs mit Baumberger Sandstein teil. Sie beabsichtigte an einem Kurs für Eisenguss teilzunehmen. Weiterhin interessierte sie sich für Goldschmiedearbeit. Ihre Arbeiten hat sie vielfach in der näheren und weiteren Umgebung ausgestellt. Auf Kunstmärkten war sie einige Jahre lang regelmäßig vertreten, hat sich allerdings davon zurückgezogen, da der Aufwand und Ertrag in keinem sinnvollen Verhältnis standen. Die künstlerische Vielfalt war ihre Stärke, aber auch ihre Schwäche, denn es fiel ihr schwer, sich auf eine bestimmte Kunstform zu konzentrieren und diese auszuarbeiten. Zudem war sie auch immer auf der Suche nach neuen künstlerischen Möglichkeiten. In den letzten Jahren hat sich aber ein Schwerpunkt herausgebildet: Sie malte gerne Krippen und nahm oft an Krippenausstellungen teil: in Burgsteinfurt und der näheren Umgebung, im Heimathaus Telgte, an den Krippenwegen in Köln und Aachen. Zu ihren Lieblingskünstlern gehörte Friedensreich Hundertwasser, von dessen Werken sie sich gerne inspirieren ließ. Seit vielen Jahren gehörte sie der Kunstgruppe "Nula Horo" an, mit der sie mit einer Arbeit auf der 8. Documenta in Kassel vertreten war. Elisabeth Klünder starb am 22. April 2002. |
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